Unsere Welt steht auf dem Kopf.

Aktualisiert: März 1

Die aktuelle Lage verschärft sich immer mehr und manchmal kommt man sich vor wie in einem Albtraum und wartet nur darauf endlich davon aufwachen zu können. Wir verbringen sehr viel mehr Zeit zuhause, Restaurants und Freizeitmöglichkeiten sind geschlossen. Mehr Zeit daheim bedeutet, neben mehr Langeweile, auch natürlich mehr Müll.


Genau diese Vermutung hat sich gegen Ende des Jahres 2020 bewahrheiten können. Eine Umfrage des Bundesverbandes der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft, kurz gesagt dem BDE, zeigte diesen Sachverhalt im Dezember des Corona geprägten Jahres 2020 auf. Es wurde ermittelt, dass sowohl der Glas- als auch der Plastikabfall, um jeweils sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr mit Blick auf die Privatabfälle gestiegen ist. Hier lässt sich eine sogenannte „Mengenverschiebung“ erkennen – beispielsweise was nun nicht mehr an Müll im Restaurant entsteht, wird zuhause produziert. Das Problem des Plastikverbrauchs verschiebt sich also von dem gewerblichen zusätzlich in den privaten Bereich.


Das Virus bestimmt momentan viele Bereiche in unserem Leben. Jedoch gerade in Bezug auf unseren Umgang mit Müll, können wir selbstbestimmt handeln und jeder für sich daran arbeiten unser Bewusstsein für den Plastikkonsum weiter auszubauen. Wenn wir in einem Restaurant essen gehen, sehen wir nicht, wie viel Plastik unser Essen nun verursacht hat und können wenig Einfluss darauf nehmen. Aber gerade bei vermehrten Kochstunden in den eigenen vier Wänden können wir ganz bewusst darauf achten, unverpackte Lebensmittel einzukaufen. Wenn man sich selbst gerne herausfordert, kann man es sich zum Beispiel auch zur Herausforderung machen, nur eine kleine Tüte Plastikabfall in der Woche zu produzieren. Als eine weitere Möglichkeit könnte sich auch anbieten, anstatt einem Supermarkt auch einmal einen „Unverpackt Laden“ in der Nähe aufzusuchen-so kann man in dem teils eintönigen Alltag doch noch eine neue Erfahrung dazugewinnen.


Der Präsident des BDE weist zudem darauf hin, dass immer noch häufig Einwegmasken in dem Plastikmüll gefunden und aussortiert werden müssen. In unserem Blogbeitrag vom September 2020 haben wir auf diese Problematik bereits hingewiesen. Der Mund-Nasen-Schutz sollte kein Bestandteil unserer gelben Tonne sein, sondern gehört in den Restmüll.


Mit dem Schließen des Einzelhandels ist nun natürlich die Versuchung umso größer, Onlineshopping zu betreiben. Auch hier kann ein Bewusstsein für die Mengen an Plastik, die durch den Versand entstehen, schon viel dazu beitragen, den individuellen Plastikverbrauch zu reduzieren. Die neu gewonnene Freizeit lässt sich auch wunderbar damit verbringen, sich nach Alternativprodukten zu erkundigen und alte Kaufgewohnheiten zu durchbrechen-jetzt haben wir ja Zeit dazu! Wenn ihr euch noch nach einer plastikfreien Alternative für Handyhüllen umschaut, seid ihr bei uns schon einmal gut aufgehoben und auf dem richtigen Weg. Für weitere Anregungen Verpackungsmüll zu reduzieren, könnt ihr euch auch gerne durch unsere weiteren Blogbeiträge klicken.


Infenity

~for a better tomorrow


von L.F.


Quelle:

BDE Pressemitteilungen-Abfall in Zeiten von Corona

unter: https://www.bde.de/presse/abfallmengen-corona-weihnachten/(13.01.21)

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