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Die wasserlösliche Plastiktüte.

Die Lösung für unsere Plastikprobleme?

In Chile sind sie was das Thema Plastik angeht eindeutig einen Schritt voraus. Seit 2018 sind dort Plastiktüten auf Erdölbasis verboten. Daraufhin entwickelte ein gelernter Wirtschaftsingenieur eine wasserlösliche Plastiktüte.


Der Name des Mannes lautet Roberto Astete und er ist mittlerweile Unternehmer und Inhaber der Firma Solubag. Sie stellen kleine Pellets her, aus denen sich dann die wasserlöslichen Tüten herstellen lassen.


In diesem Video zeigt er wie schnell sich dieses Plastik auflösen lässt: https://www.galileo.tv/video/good-news-forscher-aus-chile-haben-die-erste-wasserloesliche-plastiktuete-entwickelt/. Er gießt einfach heißes Wasser auf die Plastiktüte und diese ist innerhalb von 5 Minuten komplett verschwunden. Laut dem Erfinden kann man das Wasser sogar trinken und es soll völlig unbedenklich sein.


Ihr fragt euch sicher aus was diese Tüte besteht? Das genaue Rezept ist streng geheim, aber Astete verrät, dass die Plastiktüte aus Polyvinylakohol, Zucker und Stärke besteht. Polyvinylakohol ist ein wasserlöslicher Kunststoff der vor mehr als hundert Jahren entwickelt wurde.


Roberto Astete musste lange herumprobieren bis er die richtige Mischung gefunden hatte. Die Tüte darf sich nämlich nicht beim ersten Tropfen eines Regenschauers auflösen. Er vergleicht es mit dem Backen: „Wenn du Brot backen willst, dann reicht es nicht, wenn du nur Mehl nimmst, du brauchst auch noch Wasser und vielleicht ein bisschen Hefe, damit am Ende Brot dabei herauskommt. Bei uns ist das Mehl eben Polyvinylalkohol, das ist die Grundlage.“


Sein Unternehmen ist nicht nur in Chile tätig, sondern vertreibt die Pallets auch in den USA und einigen EU- Staaten wie Italien und Tschechien. Deutschland will er als nächstes Land mit seinen Wundertüten erobern.


Fazit:

Ich finde diese Erfindung ist eine wirklich spannende Idee und es lohnt sich diese weiter zu verfolgen. Sie kann einen Teil dazu beitragen das weltweite Plastikproblem in den Griff zu bekommen. Dies wird vermutlich nur ein Teil der Lösung sein.


von Luca Zeitvogel


Quelle:

deutschlandfunkkultur.de abgerufen am 18. 02.2020 von https://www.deutschlandfunkkultur.de/roberto-astete-der-erfinder-der-wasserloeslichen.2165.de.html?dram:article_id=470532


Bildernachweis:

unsplash.com abgerufen am 18.02.2020 von https://unsplash.com/photos/G1C7-MkjPKw

unsplash.com abgerufen am 18.02.2020 von https://unsplash.com/photos/v2zESfT14OM

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