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Die Folgen von Covid-19 für die Umwelt

Ich weiß, dass der ein oder andere das Thema nicht mehr hören kann. Die Medien berichten jeden Tag nun im nahezu gesamten März von der Covid-19 oder auch Corona Virus Pandemie.

Mich interessieren jedoch immer wieder die am Rande des Geschehens aufkommende Gerüchte um die Verbesserung des Kimas. Ich persönlich denke, dass jedes Ereignis durchaus gutes mit sich bringen kann (das kann auch an meinem positiven Mindset liegen, aber das ist ein anderes Thema 😊).

Wir hören in den Medien sehr wenig in Hinsicht auf die aktuelle Umweltsituation. In den folgenden Absätzen gehen wir mal der Frage, wie die Umwelt mit der aktuellen Situation der Pandemie durch Covid-19 umgeht auf den Grund.

Zuerst einmal begeben wir uns nach China. Heute ist der 23.01.2020. Die Regierung Chinas beginnt damit Millionen von Menschen unter Quarantäne zu stellen, ebenso wie Transport aus der Chinesischen Stadt Wuhan. Schon nach ca. 3 Wochen sieht man eine signifikante Verbesserung der Stickstoffdioxide Belastung durch Satelliten Bilder der NASA.


Abbildung 1 – links vom 01.01.2020 – rechts vom 25.02.2020

Durch solche Aufnahmen wird einem erstmal klar, wie Stark der Faktor „Mensch“ an der Umweltbelastung der Erde verantwortlich ist. Lediglich durch Menschenleben bedrohende Viren werden solche Informationen erst an die Öffentlichkeit getragen.


Nicht nur Chinas negativen Umwelteinflüsse gehen zurück. Wir in Europa merken davon ebenso einige Auswirkungen. Beispielsweise in Venedig. Hier soll das Wasser so sauber durch den Ausfall des Schiffverkehres sein, dass hier mehrere Tierarten wie Schwäne, Fische und Delphine gesichtet worden sind. Das zeigt uns nur wieder, dass der Mensch aktuell nicht Einklang der Natur lebt. Hierzu findet man immer mehr Experten die zu solchen Phänomenen Stellung nehmen. "Wir schauen zu wenig auf die Tatsache, dass ein falsches Mensch-Natur-Verhältnis viele unserer Probleme befeuert, meist sogar verursacht", sagt Johannes Vogel, Direktor des Berliner Naturkundemuseums und Professor für Biodiversität und Wissenschaftsdialog an der Humboldt-Universität zu Berlin. Hierbei bezieht er sich nicht nur auf die Vorkommnisse durch die Pandemie, sondern viel mehr auf die sämtlichen Katastrophen die uns in den letzten Jahren sehr zu schaffen gemacht haben. "Nicht nur Viren breiten sich aus. Ganze Länder werden überflutet, Wälder brennen, Gletscher schmelzen, Ozeane erwärmen sich und Insekten sterben. Die großen Herausforderungen – der Klimawandel, der Verlust der biologischen Vielfalt und eben das Aufkommen ganz neuer Erreger, die den Menschen letztlich wieder bedrohen – hängen alle zusammen." Ich bin ebenfalls dieser Meinung. Ich meine es ist mehrfach bewiesen, dass wir unseren Planeten Schaden. Die Änderungen sollen Umweltaspekte von Regierungen sein, die extrem teuer, ineffektiv und weniger bewirken als die aktuelle Pandemie. Ich möchte hier nicht sagen, dass die Pandemie aktuell etwas Gutes ist. Man muss hier ganz klar differenzieren zwischen: einmal dem Menschen an sich und auf die Auswirkungen der Umwelt.

Ich denke man sieht hier sehr deutlich das zweischneidige Schwert. Auf der einen Seite ist die aktuelle Situation super für die Erde. Sie regeneriert sich und dass ohne weiteren Einfluss der Menschen. Auf der anderen Seite ist aber auch sehr wichtig zu sehen, dass hier nicht gerade wenig Menschen während dieser Krise ihr Leben lassen. Wenn ich gerade die Zeilen nochmal revue passieren lasse, dann stellen sich mir die Fragen: „Wieso müssen erst Menschen reihenweise sterben und isoliert werden - in ihrem alltäglichen Leben so stark eingeschränkt werden, damit sich die Erde wieder erholt?“ Gibt es für uns keine Lösung auf unserem Planeten so zu leben, dass sie sich weiterhin regenerieren kann? Können wir uns nicht Milliarden sparen durch einfaches umdenken?

Ich denke die Fragen stellen sich viele. Wir sind schon auf einige Fragen in vergangenen Posts eingegangen.

Abschließend möchte ich noch mein Fazit ziehen. Mir ist bewusst, dass die oben aufgeführten Beispiele nur ein Bruchteil der Konsequenzen sind. Es waren jedoch für mich die Schlüsselpunkte, die die Grundpfeiler weiterer Ereignisketten in der aktuellen Lage bilden. Ich kann nur an jeden einzelnen appelieren: „Verzichtet auf wenig, sondern denkt um!“ Es gibt so viele Möglichkeiten seinen Lebensstil nachhaltiger zu gestalten. Es ist nicht schwer und man nimmt dir auch nichts weg.

Jeder kann es, auch DU! Also bleib gesund und helfe deinen Mitmenschen 😊.

Gemeinsam schaffen wir das!

Von Kevin Geiger


Quellen:

https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-03/corona-auswirkungen-klima-umwelt-emissionen-muell

Abgerufen am 01.04.2020

https://unsplash.com/photos/k0KRNtqcjfw

Abbildung 1: https://earthobservatory.nasa.gov/images/146362/airborne-nitrogen-dioxide-plummets-over-china

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