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Alternativen zu konventionellen Verpackungen von Kosmetikprodukten

Kosmetikprodukte werden, wie wir in unserem Artikel zu dem Thema „Mikroplastik“ bereits erwähnt haben, oft mit umweltschädlichen Stoffen und nicht biologisch abbaubaren Verpackungen im Handel vertrieben.


In diesem Post möchte ich aber einmal auf tolle Start-Ups eingehen, die diesen Status Quo in der Kosmetikwelt geändert haben vorstellen.


Beginnen wir mir unseren Nachbarn aus dem Norden: Finnland. Hier wurde 2016 von Suvi Haimi und Laura Tirkkonen-Rajasalo in Helsinki das Start-Up „sulapac“ gegründet. Das Start-Up produziert ein patentiertes biologisch abbaubares Produkt zum Verpacken von Kosmetikprodukten, ganz ohne Mikroplastik – Sulapac Premium. Die Nordic Collection der Sulapac Premium Reihe bestehen beispielsweise aus 50 ml Behältern aus Glas. Diese können dank der Kooperation mit dem spanischen Unternehmen „Quadpack“ für Kunden individuell gestaltet werden. Mittlerweile findet man im Portfolio des Start-Ups nicht nur Kosmetikverpackungen. Es werden ebenso beispielsweise biologisch abbaubare Strohhalme verkauft.

Wenn ihr mehr erfahren wollt schaut hier vorbei: https://www.sulapac.com/


Als B2B Lösung, bietet das Start-Up „ecovision“ mit Sitz in den USA Kosmetikverpackungen aus Karton an. Ihr innovativstes Produkt ist eine Tube, welche komplett aus Papier hergestellt ist. Natürlich ist diese im inneren mit einer ölbeständigen Barrier versehen, da sonst das Produkt nicht lange halten würde. Selbstverständlich hat das Unternehmen diese ebenfalls auf biologisch abbaubarer Basis mit einegbunden. So haben wir Tuben, welche für Deos, Lippenbalm und Lippenstifte verwendet werden können. Das beste: abbaubar, erneuerbar und recyclebar.

Auch hier der Link, falls ihr noch mehr erfahren möchtet: http://www.ecovisionpackaging.com/


Meiner Meinung nach ist in der Kosmetikbranche viel zu viel „konventionelles Plastik“ im Einsatz. Man kauft sich ein Shampoo und 7-10 Tage später wirft man die Flasche wieder weg, dadurch entsteht uns ein riesiger Berg an unnötigem und vermeidbaren Plastikmüll. Ich denke, dass die Unternehmen in der Kosmetikbranche ihre Verpackungen revolutionieren sollten, damit diese unnötige Anhäufung von Plastikmüll ein Ende hat. Ganz zu schweigen von dem Mikroplastik, dass aus diesen Tuben und Verpackungen durch das Inhaltsprodukt gelöst wird und somit auf euerer Haut landet. Falls ihr mehr über das Thema „Mikroplastik“ erfahren möchtet, könnt ihr gerne unseren Blogeintrag dazu lesen.

Von Kevin Geiger


Quellen:

https://www.sulapac.com/ abgerufen am: 31.05.2020 / 21:04 Uhr

http://www.ecovisionpackaging.com/ abgerufen am: 31.05.2020 / 21:04 Uhr

https://www.neue-verpackung.de/65939/start-ups-die-innovative-kosmetikverpackungen-entwickeln/ abgerufen am: 31.05.2020 / 21:04 Uhr

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